Einblicke in eine ThetaHealing Heilung.

Als ich im Frühjahr 2011 begann ThetaHealing zu lernen, litt ich an Asthma Bronchiale. Mir wurde die übliche Behandlung zuteil. Einatmen von Kortison mittels eines Pulverinhalators. Heilung ist damit nicht möglich, lediglich eine Linderung. Als es mal ganz schlimm war, bekam ich von meinem Lungenarzt einige Tabletten Prednison, abgezählt in einem Briefumschlag. Er merkte an, dass damit sein Latein am Ende ist. Und es gab keine Besserung.

Im ThetaHealing Seminar Intuitive Anatomie lernte ich, intuitiv einen Körper zu scannen. Als ich meine eigenen Lungen scannte, nahm ich wahr, dass über meinen Bronchien so etwas wie eine weißliche Wolke lag. Ich bekam intuitiv die Information, dass es sich um Pilze handeln würde. Keine Bakterien oder Viren, sondern Pilze.

Ich wusste bereits, dass schadhafte Pilze in den Körper gelangen, wenn die Person viel Groll hat. Aber ich hatte nicht das Gefühl, dass ich übermäßig grollen würde.

Wie negative Gefühle mit ThetaHealing aufgelöst werden können hatte ich schon gelernt. Ich machte eine Liste mit allen Situationen und Personen denen ich grollte. Dann begann ich sukzessive mit ThetaHealing Gefühle von zurückgewiesen worden sein, von Groll, Bedauern und Nachtrauern aufzulösen. Es ging um alten chronisch gewordenen Groll. Denn Groll per se ist nicht schlecht, er hilft Grenzen zu setzen, für sich selbst einzustehen, Dinge zu klären.

Dabei wurde mir klar, dass mein Vater eine Groll-Persönlichkeit war, dass ich schon eine genetische Disposition von ihm geerbt hatte. Ich bin sozusagen in einen Groll-Haushalt hineingeboren worden. Für mich war das ganz normal, ich dachte, das sei überall so. War es aber nicht. Gerade die genetischen Muster sind uns so nah, dass wir sie nicht erkennen.

Ich begann, mir beizubringen, wie es sich anfühlt zu leben, ohne zu grollen. Als ich zum ersten Mal fühlte, wie es sich anfühlt, ohne Groll zu leben, war das ein unglaubliches Gefühl. Im Grunde genommen kannte ich dieses Gefühl überhaupt nicht. Es war unglaublich befreiend.

Vergeben konnte ich auch nicht. Ich wusste nicht, wie das geht. Ich wusste nicht, dass es möglich ist zu vergeben, und wie Vergebung sich anfühlt. Das habe ich mir dann mit ThetaHealing beigebracht. Ich lernte wahrlich und wahrhaftig zu vergeben, nicht einfach nur zu sagen, ich habe dir vergeben, sondern so zu vergeben, dass nichts mehr zur vergeben ist. So erleichternd, so befreiend! Eine Fähigkeit und Tugend, die mein Vater auch nicht hatte.

Und siehe da, das Asthma war weg. Der nächste Winter brach an und ich hatte kein Asthma, bis auf ein leichtes trockenes Hüsteln war ich frei davon.

Dieses kleine leichte Hüsteln störte mich. Ich wurde ungeduldig und verband mich mit der Schöpferebene und wies an, dass mir nun gezeigt wird, wie das Hüsteln verschwindet. Ich erinnere mich noch, ich lag im Bett und schickte das Stoßgebet los. Dann bin ich eingeschlafen, ohne Antwort. Am nächsten Tag lag ich auf dem Sofa und las ein Buch. Ganz unvermittelt schoss mir die Idee durch den Kopf, mir die Farbe pink herunterzuladen. Ich war überrascht. Gleich verband ich mich mit der Schöpferebene und wies an, dass mir die Farbe pink heruntergeladen wird, in alle meine Zellen, in die Glaubensebenen und in jeden Bereich meines Lebens. Ich bezeugte den Download und das Hüsteln war weg.

Verstanden habe ich das nicht. Deswegen ging ich in die Stille und fragte nach, wieso die Farbe pink. Es kam die Antwort, pink ist die Farbe des Mitgefühls, und in deinem Fall geht es um Mitgefühl für dich selbst. O.k., ich verstehe! Alles klar.

Kann ich mit ThetaHealing pauschal eine Heilung anweisen?

Manchmal werde ich gefragt, ob man mit ThetaHealing nicht einfach pauschal eine Heilung anweisen kann. Ja, kannst du, und es geschieht auch eine Heilung. Und es ist auch möglich, dass die Heilung bleibt. Aber es kann auch sein, dass noch eine Lektion zu lernen ist, um ein anderes Verhalten zu ermöglichen. Wenn du dich nach der Heilung genau so verhältst wie vorher, erschaffst du dir das Problem wahrscheinlich wieder.

Ich hatte zu lernen, dass es möglich ist, Grenzen zu setzen, dass ich weiß, wie ich für mich einstehe, für meine Bedürfnisse. Denn wenn ich für mich eintreten kann und andere mir zuhören und berücksichtigen was ich sage, brauche ich niemand mehr zu grollen. Und last but not least habe ich gelernt zu vergeben. Plötzlich war es einfach, weil ich verstand, wieso die Dinge so waren, wie sie waren.

Eine chronische Krankheit zeigt, dass etwas korrigiert, in Balance gebracht, etwas gelernt werden will. Es geht dabei in der Regel um undienliche, meist unbewusste Überzeugungen. Ich hatte die Überzeugungen aus der Linie meines Vaters übernommen. Als diese genetischen Überzeugungen ersetzt wurden, durfte der Groll gehen, war Vergebung möglich, und die Krankheit durfte gehen, sie war überflüssig geworden.

Ich war also nicht das Opfer irgendeiner Krankheit, die mich befallen hat, sondern sie ist durch meine unbewussten Überzeugungen entstanden. Durch die bewusste Entscheidung neue Überzeugungen anzunehmen, konnte ich mir ein Asthma freies Leben erschaffen.

Dies war keine Spontanheilung. Die Heilung vollzog sich über mehrere Wochen hin, bis ich meine Groll-Themen bearbeitet hatte. Im Schnitt habe ich einmal pro Woche an diesem Thema gearbeitet.

So war die Heilung möglich. Ganz einfach. Heute ist mein Körper alkalischer, nicht mehr so sauer, und auf Groll-Themen lass ich mich nicht mehr ein. Ich gehe anders damit um.

 Bild: ESB Professional/shutterstock.com

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